5 Lieber sterben als zum Zahnarzt
Lieber sterben als zum Zahnarzt
Angst ist immer noch der häufigste Grund, nicht zum Zahnarzt zu gehen. 65 Prozent der Deutschen fühlen sich unwohl beim Zahnarzt. Weitere 12-15 Prozent der Bevölkerung geben an, aus Angst eine zahnärztliche Behandlung ganz und gar zu vermeiden. Nur jeder fünfte geht nahezu unbeschwert. Damit handelt es sich um die zweithäufigste Angsterkrankung, die nicht selten auch Ehepartner einander langjährig verschweigen.
Das DEUTSCHE INSTITUT FÜR PSYCHOSOMATISCHE ZAHNMEDIZIN beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Krankheitsbild. Dort werden Zahnärzten Aus- und Weiterbildungen zur psychologischen Betreuung zahnärztlicher Angstpatienten in Form von einem speziellen Anti-Angst-Training angeboten.
„Der Phobiker muss die Zahn-Behandlung zunächst vollständig kontrollieren können: Pause machen, Mund ausspülen oder zur Toilette gehen,“ sagt Herr Dr. Macher, Leiter des Instituts, Zahnarzt und Facharzt für psychotherapeutische Medizin. „Lernt der Patient, dass man auf ihn eingeht und ihn über alles ehrlich informiert, kann er den Kontrollzwang sukzessive aufgeben. Indem er neue Realitäten durchlebt, erhält er die Chance, neue Autonomie und Angstfreiheit zu erhalten.“
12 Millionen Zahnbehandlungs-Phobiker benötigen eine solche Hilfestellung und geraten durch fehlende Informationen oder Anlaufstellen in Isolation und Verzweiflung. Nicht selten auch an falsche Behandler.
Weitere Informationen unter http://www.medical-tribune.de.

